Schwimmblattpflanzen

 

Koi-Pflanzen Schwimmblattpflanzen Sumpffplanzen Unterwasserpflanzen Wissenwertes

 
Schwimmblattpflanzen

So baue ich meinen Gartenteich
Die Bepflanzung - Schwimmblattpflanzen

Die bekanntesten und beliebtesten Schwimmblattpflanzen sind See- und Teichrosen. Achten Sie darauf, daß die Schwimmblattpflanzen den Unterwasserpflanzen kein Licht wegnehmen. Es empfiehlt sich, einen bestimmten Bereich des Teiches für die Schwimmblattpflanzen vorzusehen. Wachsen die Pflanzen über den vorgesehenen Bereich hinaus, werden die Blätter maßvoll gelichtet.

See- und Teichrosen gehören zu den schönsten Teichpflanzen. Wählen Sie die Seerosen passend zur Teichgröße, denn es gibt Sorten, die sich nur für größere Teiche eignen.

Entfernen Sie vor dem Einsetzen eventuelle Faulstellen am Wurzelstock. Ihr Wassergarten-Fachhändler gibt Ihnen gern weitere Tips zur Pflanzung, Überwinterung und Pflege.

Teichrose

 

 

Froschbiß, Hydrocharis morsus-ranae.
Geradezu aus dem Nichts tauchen plötzlich Ende April die hübschen Blättchen des Froschbisses an der Wasseroberfläche auf. Sie entstehen aus den an die Wasseroberfläche aufgestiegenen Winterknospen (oberstes Bild links), die im späten Herbst auf den Teichboden abgesunken sind. Der Froschbiß ist eine freischwimmende Schwimblattpflanze, die jedoch auch manchmal  in Ufernähe ihre Wurzeln  im Teichboden verankert. Weniger bekannt ist, daß sich am Boden hängengebliebene Winterknospen ebenfalls unter Wasser entwickeln und dann turmartig nach oben wachsen. Das unterste Bild rechts zeigt eine Unterwasseraufnahme eines Froschbisses, der aus 1.40 m Tiefe nach oben wächst. 
 
Der Durchmesser der rosettenartig angeordneten Schwimmblätter beträgt ca. 7cm. 
Der Froschbiß bevorzugt angeblich stehende, kalkarme, windgeschützte und nährstoffreiche Gewässer. Er gedeiht jedoch auch vorzüglich in nährstoffarmen Gewässern an nicht zu sonnigen Stellen, wo er dann durchaus beträchtliche Teile der Wasseroberfläche eines größeren Teiches bedecken kann.
Anfang Juli fängt der Froschbiß an zu blühen. Die Blüten haben einen  Durchmesser von etwa drei Zentimetern, sind weiß und sehr zart. Sie blühen meistens nur zwei, maximal drei Tage. Bei Regen werden sie sofort unansehnlich. 



        Unterwasseraufnahme 1,4m Tiefe

 




 

Kleine Wasserlinse Die Kleine Wasserlinse,  Lemna minor, auch unter dem volkstümlichen Namen Entengrütze bekannt, kann in kleineren Teichen wegen der enormen Vermehrung zum Problem werden, wenn vor lauter Entengrütze kein Wasser mehr zu sehen ist. Die Blättchen haben einen Durchmesser von ca. 2 bis 3mm, schwimmen an der Wasseroberfläche und haben an der Unterseite nur einen, bis 15mm langen, ins Wasser ragenden Wurzelfaden. 


 
 
 

 



 
 
 

Teichlinse Die Teichlinse, Spirodela polyrrhiza, ist ebenfalls eine Schwimmpflanze und ist der kleinen Wasserlinse zum Verwechseln ähnlich. Allerdings ist der Durchmesser der Blättchen mit 5 bis 6mm gut doppelt so groß. An der Unterseite, die oft rosa bis rot gefärbt ist, befinden sich Wurzelbüschel. Die Teichlinse ist relativ selten, kommt  in Teichen und Tümpeln vor, und dann meistens mit der kleinen Wasserlinse vergesellschaftet, sodaß sie oftmals garnicht als Teichlinse erkannt wird. 


 
 
 

 



 
 
 
 
 

Dreifurchige WasserlinseLemna trisulca
Dreifurchige Wasserlinse,
Lemna trisulca.
Die Dreifurchige Wasserlinse ist eine untergetaucht lebende Schwimmpflanze. 
Sie bevorzugt nährstoffarme, leicht saure stehende Gewässer und liebt schattige Stellen. 
Sie blüht nur selten vom Mai bis Juni. 


 
 

 



 
 

Schwimmendes Sternlebermoos,
Riccia fluitans
Das Schwimmende Sternlebermoos kommt in stehenden Gewässern jeder Größe in Mitteleuropa vor. Es bevorzugt kalkarmes, leicht saures Wasser in dem es schwimmende Rasen bilden kann. 
Im Wasser bleibt es steril, lediglich in sumpfigen, trockengefallenen Stellen kann es zur Bildung von Sporenkapseln kommen.. 


 
 
 

 



 
 

Schwimmendes Laichkraut, 
Potamogeton natans
bildet im Frühjahr schmale Unterwasser-Blätter aus, die später wieder absterben. Ab April/Mai erscheinen ca. 12cm lange Schwimmblätter, die gern von verschiedenen Libellen zur Laichablage genutzt werden. 
Schwimmendes Laichkraut

 

Das Schwimmende Laichkraut bevorzugt nährstoffarme, stehende Gewässer, die nicht zu flach sind. Für kleinere Teiche ist diese attraktive Schwimmblattpflanze weniger geeignet, da sie in kurzer Zeit den gesamten Teich zuwuchern kann.


 
 
 

 



 
 

Nymphaea  x hybrida
Nymphaea alba
Seerose, Nymphaea x hybrida

ist eine der vielen, für kleinere Gartenteiche gezüchtete farbige Seerose, die sehr der rosa Seerose ähnelt, die in den, durch heiße Quellen gespeisten warmen Gewässern Ungarns vorkommt. 
Leider sind die bei uns heimischen weißen Arten, nämlich die in sauren, nährstoffarmen Gewässern Niedersachsens, Nordost-Bayerns und Südwestdeutschland vorkommende Nymphaea candida, und die in nährstoffreicheren Gewässern vorkommende Nymphaea alba im Handel so gut wie nicht erhältlich. In natürlichen Gewässern sind beide Arten stark gefährdet und stehen deshalb unter Naturschutz. 

Die als Nymphaea alba erhältlichen weißen Seerosen 
(Bild unten) dürften, den mitgelieferten Beschreibungen nach, wahrscheinlich auch alle Züchtungen sein, die aber den heimischen Arten sehr ähnlich sind. 
 

 


 
 

 



 
 

Krebsschere,
Stratiotes aloides
Die Krebsschere ist eine sehr dekorative Pflanze, die einen durchmesser bis zu 80cm erreichen kann. Laut einschlägiger Literatur gedeiht sie vorwiegend in sehr nährstoffreichen Gewässern. Demgegenüber zeigt die Erfahrung, daß sie sich in sehr nährstoffarmen 
KrebsscheereKrebsscherren

 

Gewässern genauso wuchernd durch Ausläufer vermehrt. Wenn der Boden des Gewässers mit Pflanzen bedeckt ist, wachsen sie stockwerkartig zur Wasseroberfläche, an der die obersten Pflanzen die Blattspitzen über die Oberfläche hinausstrecken und Blüten ansetzen. An der Wasseroberfläche schwimmende Krebsscheren, wie immer wieder beschrieben, sind zumindest in nährstoffarmen Gewässern nie beobachtet worden. 

Die Krebsschere ist vom Aussterben bedroht, da sie in (eutrophierten) Fischteichen wegen ihres wuchernden Wuchses von Anglern intensiv bekämpft wird. Sie ist jedoch wegen ihres Nahrungsbedarfs für besonders nährstoffreiche (sprich eutrophierte) Kleingewässer von unschätzbarer Bedeutung.


 
 

 



 

Wasser-Knöterich Wasser-Knöterich, Polygonum amphibium.
Der Wasserknöterich wächst in stehenden und langsam fließenden Gewässern sowie  in Gräben und Tümpeln. Wenn die Gewässer austrocknen, geht er in die Landform über, weshalb er wahrscheinlich  den Artnamen amphibium erhalten hat. Er sieht dem Schwimmenden Laichkraut sehr ähnlich, hat jedoch schmälere Blätter und blüht rot. 
 

 

 



 

Seekanne,  Nymphoides peltata.

Durchmesser der Blätter bis 10cm. 
Die Seekanne kommt in Mitteleuropa in langsam fließenden und stehenden Gewässern vor, jedoch relativ selten und scheint in kalkreicheren Gewässern besser zu gedeihen. 
Ansonsten ist sie sehr anspruchslos, verträgt allerdings keine zu niedrigen Wintertemperaturen. 

Blütezeit Juni bis August. Die goldgelbe Blüte hat einen Durchmesser von etwa 3cm. Die Blütenknospe entwickelt sich unter Wasser und erhebt sich nur bei Sonnenschein über Wasser. Sie hält leider nur maximal einen Tag. 
 
 
 
 
 
 

 

Seekanne

nach oben

 Zur Startseite

Zur Startseite