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Klares Wasser Wasserbedingungen

TIPPS für klares Teichwasser

Mikroorganismen in ihrer vielfältigen Art sind fast ausschließlich allein für den gesunden Gartenteich verantwortlich. Sie zersetzen alle natürlichen Ballaststoffe wie Fischkot, vergammelte Pflanzenreste, Laub, Zweige, Rasenschnitt, kleinere Futterreste und andere umweltbedingteBelastungen, die Ursache für Algen, trübes Wasser und Krankheiten sein können.

Haben Sieauch schon unzählige Mittelchen und Wässerchen für Ihren Teich gekauft, damit Sie endlich Ruhe vor den lästigen Algen haben und endlich wieder Ihre Fische bewundern können? Machen Sie Schluss mit diesen teuren Experimenten!

Damit Sie lange Freude an Ihrem Gartenteich haben, empfehlen wir folgende Maßnahmen:

Problem: Schlamm

Mögl. Ursache: mangelnder Abbau von vergammeltem Laub, Dreck und anderen Verunreinigungen
Schnelle Hilfe bietet der BioOxydator. Dies sind Mikroorganismen, die Schlick, Mulm und andere Belastungen zersetzen. Ein Eimer reicht für ca. 25qm Teichgrund aus (abhängigvom Verschmutzungsgrad).

Zur dauerhaften Beseitigung empfehlen wir als Lebensraum für die Mikroorganismen das Teichsubstrat von Velda. Dieses Substrat bietet etwa 100 mal mehr Siedlungsfläche als Kies!

Wirksamkeit: Ein Eimer Schlamm wird von den Mikroorganismen zu feinem Sand in der Menge eines Eierbechers (!) zersetzt. Diese Rückstände sind vollkommen

harmlos !

Keine Angst: Mikroorganismen können nicht überdosiert werden und sind keine Chemie!

Problem: Algen

Mögl. Ursache: mangelnder Abbau von zuviel Futter, vergammelten Blättern = Mulm = Fäulnisstoffe = Algen

  1. Grundlage ist auch hier das offenporige Granulat für den Teichgrund. Hier können sich Mikroorganismen in ausreichender Zahl ansiedeln und ihre Arbeit leisten. (Empfehlung: Teichsubstrat von Velda) 
  2. Die Zugabe der Mikroorganismen in flüssiger oder pulverisierter Form ist unerlässlich. (Empfehlung: Bacterial von Velda) Sie zersetzen Fäulnisstoffe und lassen Algen gar nicht erst entstehen!
In dieser Kombination schaffen Sie das Problem dauerhaft aus der Welt.

Gefahr: zu wenig Sauerstoff

Schlamm und Algen zehren Sauerstoff. Dies ist nicht nur problematisch für alle Teichbewohner, sondern auch nicht günstig für das biologische Gleichgewicht – abgesehen davon, dass es auch noch unschön aussieht. Nehmen die Algen Überhand, verdrängen sie die Wasserpflanzen, die ihren Beitrag zur biologischen Ausgeglichenheit dann nicht mehr leisten können. Die schlechten Bedingungen wachsen exponentiell.

Gelöster Sauerstoff verbrennt (oxydiert) Algensporen und Trübstoffe, so werden Schlickansammlungen verhindert. 

Diese Art von Sauerstoff kann ganz unproblematisch (ohne Anschlüsse, Strom, geräuschlos) dem Gartenteich zugeführt werden. (Unsere Empfehlung: Söchting Oxydator)

Ist ein Filter denn wirklich notwendig?

Grundsätzlich empfehlen wir: Wer füttert, muss auch filtern.

Warum filtern?

Wenn gefüttertwird, führen wir dem Wasser automatisch zusätzlich eine künstliche Belastung zu: Futterreste vergammeln und Fische haben erhöhte Ausscheidungen. All diese Stoffe müssen mechanisch entfernt werden, damit das Wasser nicht fault oder gammelt (es wird trübe, riecht, Algen wachsen,...). 

Dies funktioniert entweder durch häufigen Wasserwechsel oder aber komfortabel mit einem Filter (gibt es bereits ab 99,- je nach Leistung). Ob Innen- oder dekorative Außenfilter – für jedes Bedürfnis lässt sich das Richtige finden (einfach und unkompliziert in der Handhabung).

Zusätzlich entsteht eine Wasserbewegung, die dem Teich Sauerstoff zuführt. Die Fische können aufatmen und die Mikroorganismen entwickeln sich besser. 

TIPP:

Eine UV-Lampe beseitigt grünes Wasserund tötet gleichzeitig Krankheitskeime ab.

Empfehlenswerte Fische für’s Biotop, die nicht unbedingt gefüttert werden müssen:

-Moderlieschen: ernährt sich von Trübstoffen und kleinen Algen

-Gründlinge: Reste- und Schlammvertilger 

-Nasenfisch: guter Algenfresser, auch für harte Algen geeignet

-Bitterlinge: Planktonfresser, lebt in Symbiose mit den Teichmuscheln, daher unbedingt dazu setzen

-Muscheln: filtrieren biologische Reststoffe

-Schnecken: sehr gute Algenfresser

Die empfohlenen Stückzahlen hängen bei uns an der Kaltwasseranlage aus.

Empfehlenswerte Zierfische, die gefüttert werden sollten:

-Koikarpfen: werden handzahm, in verschiedenen Farbstellungen

-Goldorfen: Oberflächenschwimmer, frisst auch Larven, Mücken,...

-Goldfische: fleißige Schwimmer, leuchtende Farben (orange oder gold)

-Shubunkin: farbenfroher Fisch, schöne Flossen

TIPP: 

-füttern Sie hochwertiges Futter, das fast komplett von den Fischen verdaut werden kann (wenig Ausscheidungen)

-füttern Sie nur, wenn der Stoffwechsel der Fische angeregt ist (ab einer Wassertemperatur von 14 Grad)

-beginnen Sie im Frühjahr und enden Sie im Herbst die Fütterung mit Weizenfutter oder Light-Produkten

-nur soviel füttern, wie innerhalb weniger Zeit gefressen wird, alles was auf den Boden absinkt, ist zu viel und vergammelt

-füttern Sie maulgerechtes Futter

-Brot und Speisereste haben im Gartenteich nichts zu suchen 

Bitte bedenken Sie: Das biologische Gleichgewicht Ihres Gartenteichs hängt empfindlich von der jeweiligen Belastung ab: Welche, wie viele und wie große Fische? Wie viel und welches Futter? Äußere Bedingungen wie Lage, Sonnenschein,...

   Hier noch die Gebrauchsanleitungen der Wassertest´s von Tetra

pdf- Daten\AnalySet.pdf pdf- Daten\CO2.pdf pdf- Daten\FE.pdf pdf- Daten\GHKH.pdf
pdf- Daten\laborett.pdf pdf- Daten\Nh3nh4 .pdf pdf- Daten\NO2.pdf pdf- Daten\NO3.pdf
pdf- Daten\O2.pdf pdf- Daten\pH.pdf    

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