Januar Februar Maerz April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

Baumschnitt

 

März

Wer es noch nicht geschafft hat, Anbaupläne und Pflanzskizzen für die neuen Beete zu erstellen, wird dies spätestens jetzt tun müssen. Dies ist zwar nicht zwingen notwendig, hilft aber bei einer optimalen Bodenausnutzung und richtigen Pflanzfolge.

 

Die Zeit ist günstig die Gartenmöbel noch im Winterquartier zu säubern. Auch das Frühbeet und das Gewächshaus müssen gereinigt, desinfiziert und notfalls ausgebessert werden. Das Putzen der Fenster bringt einen Lichtvorteil.

 

myParadise.de: Online Shop für Haus und Garten

Spaliere und Rankhilfen werden kontrolliert, gereinigt und falls notwendig lackiert oder imprägniert.

Der richtige Zeitpunkt für den Gartenstart hängt vor allem vom regionalen Klima ab. Vielerorts ist es noch zu kalt, oft drohen nachts kräftige Fröste. Die Natur bietet uns unabhängig von Wohnort und Kalenderdatum deutliche Zeichen. Das Ende des Winters wird durch den Blühbeginn von Schneeglöckchen und Haselnuss angezeigt. Mit diesem Einzug des Vorfrühlings wird die Gartensaison eröffnet. Nun beginnt man auch in kälteren Regionen und in kälteren Jahren, sobald alle Schneereste weggetaut sind, mit der Beetvorbereitung.

Das Gartenjahr vorbereiten

In diesem Monat fange ich an die Staudenbeete abzuräumen. Die restlichen Schnittarbeiten an Bäumen und Sträuchern werden durchgeführt. Dort, wo die Bodenbearbeitung im Herbst nicht fertig gestellt werden konnte, sollte dies jetzt nachgeholt werden. Die beim Gehölzschnitt angefallenen Äste werden gehäckselt und als Mulch unter Bäumen und Sträuchern ausgebracht.

Wo durch starke Niederschläge in den letzten 2 bis 3 Wochen die Gartenböden stark vernässt sind, ist eine Bearbeitung der Rasenflächen oder der Staudenbeete derzeit noch nicht möglich. Nasse Böden lassen sich weder durch Vertikutieren noch durch Hacken lockern. Sie verschmieren nur. Hier muss unbedingt auf eine deutliche Abtrocknung der Flächen gewartet werden.

Gartenbeete haben eine Breite von 1,2 Meter. Nur so kann man die Mitte von beiden Seiten bequem erreichen. Der Weg zwischen den Beeten ist mit 30 bis 40 Zentimeter optimal. Als Hilfsmittel habe ich den Stiel einer 30 Zentimeter Harke auf 1,2 Meter abgeschnitten. Die Wegbreite kann man auch mit den Füßen, quer zur Wegrichtung, bestimmen.

 

Frühjahrsputz ist angesagt. Laub, Moos und Erdreste auf den befestigten Wegen wird entfernt. Moos auf Gehwegplatten zerstört auf Dauer die Platten. Bei frostfreiem Boden kann man im März auch, falls notwendig, neue Wege anlegen oder die beschädigten Gartenwege ausbessern. Dabei muss man auf Kröten und andere "Untermieter" achten.

Ein Vorrat an abgestandenem, erwärmtem Wasser ist im Sommer immer von Vorteil. Ich kontrolliere in diesem Monat die Stellplätze für die Regentonnen, die Regentonnen selbst und auch die Regenrinnen, sowie die Fallrohre. Oft hat sich Laub abgelagert, welches den Abfluss verhindert. Wenn keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind, stelle ich die Regentonnen auf. Falls im Garten das Wasser im Winter abgestellt war, überprüft man jetzt, ob es doch noch Frostschäden gegeben hat. Im nächsten Monat muss die Wasserleitung einsatzbereit sein.

Unkraut vergeht nicht

Auf den nicht befestigten Gartenwegen wächst das Unkraut zuerst. Wenn du jetzt alle Unkräuter, auch von den Beeten, entfernst, können sich diese Pflanzen nicht so schnell ausbreiten und du hast im Sommer eine geringere Unkrautplage. Ein kritischer Blick in den Garten kann also ganz nützlich sein. Besonders überwinternde Kräuter, wie Vogelmiere, werden gejätet, da sie jetzt schon anfangen zu blühen und sich dann aussähen. Ist der Boden nicht gefroren, sind die Wurzeln leicht herauszuziehen.

Unkräuter bzw. Wildkräuter unterscheidet man nach Samen- und Wurzelkräuter. Die Samenkräuter sind in der Regel einjährige Pflanzen, die sich durch Samen vermehren, z. B. Vogelmiere, Gemeines Kreuzkraut und Franzosenkraut. Wurzelkräuter sind Pflanzen, die sich zwar auch über Samen vermehren, aber auch einen Wurzelstock besitzen, der ihnen das überwintern ermöglicht z. B. Quecke, Grosse Brennnessel, Giersch, Huflattich, Löwenzahn, Distel, Schachtelhalm. Wildkräuter behindern die Kulturpflanzen in ihrer Entwickelung. Es geht dabei um den Kampf um Nährstoffe, Licht, Wasser und Luft. Sie können auch Träger bestimmter Krankheiten sein oder Schädlinge anlocken. Trotzdem haben diese Pflanzen ihre Bedeutung. Sie dienen vielen Tierarten als Nahrungs-, Brut- oder Unterschlupfbiotop. Die Brennnessel beherbergt z.B. weit mehr als 100 Insektenarten. Wildkräuter sind letztlich die Wildformen unserer Kulturpflanzen. Ein gutes Beispiel ist hier der Vergleich von Ackerveilchen und Stiefmütterchen. Viele Arten von Wildkräutern sind Heilpflanzen. Der Huflattich hilft z. B. gegen Husten. Wildkräuter sind in der Erde verwurzelt und tragen so dazu bei, dass der Mutterboden nicht vom Wind abgetragen wird. Sie sind Bioindikatoren. Und es sind auch schöne Pflanzen darunter. Wenn man die Wildkräuter in ihre Grenzen verweist können sie also schön und nützlich sein. Der Brennnessel-Giersch-Saum in der Ecke, neben dem Kompost oder hinter dem Schuppen hat seine Bedeutung für die Umwelt.

Gartenbeete haben eine Breite von 1,2 Meter. Nur so kann man die Mitte von beiden Seiten bequem erreichen. Der Weg zwischen den Beeten ist mit 30 bis 40 Zentimeter optimal. Als Hilfsmittel habe ich den Stiel einer 30 Zentimeter Harke auf 1,2 Meter abgeschnitten. Die Wegbreite kann man auch mit den Füßen, quer zur Wegrichtung, bestimmen.

Neben dem Jäten bekämpft man Un- bzw. Wildkräuter durch Mulchen. Dabei sollte eine Rindenmulchschicht 7 bis 15 cm stark sein. Vergessen darfst du nicht, dass der Luftstickstoffaustausch zwischen Boden und Luft stark reduziert ist. Deshalb gibt man etwas Stickstoffdünger unter die Mulchschicht. Außerdem führt Mulchen zu einer leichten Versauerung des Bodens. Kalkbeimischungen in den abzudeckenden Boden sind daher nicht verkehrt.

Bodenuntersuchung - Düngung - Kompost

 

Auch das Frühjahr ist noch geeignet, um eine Bodenuntersuchung, die Nährstoffungleichgewichte aufzeigt, vornehmen zu lassen. Diese Untersuchung sollte man etwa alle 3 bis 5 Jahre für jeden Nutzungsbereich wiederholt.

Die Düngung richtet sich am besten nach den Ergebnissen der Bodenuntersuchung. Bei den Standardbodenuntersuchungen wird nicht der Gehalt an verfügbarem Stickstoff ermittelt, da er sich schon auf dem Transport zum Bodenuntersuchungslabor stark verändern kann. Das Ergebnis währe unzuverlässig. Stickstoff sollte den Pflanzen nur dann zur Verfügung gestellt werden, wenn sie ihn brauchen. Wird er jetzt verabreicht, wird er von Regen und Gießwasser leicht in das Grundwasser ausgeschwemmt. Es ist daher sinnvoll ihn während der Wachstumsphase nach und nach in Portionen von 5 g Stickstoff je Quadratmeter zu verabreichen.

Gartenkompost enthält ebenfalls Stickstoff. Besonders viel, wenn der Anteil an Rasenschnitt und Gemüseabfällen groß ist. Dieser organisch gebundene Stickstoff wird nach und nach je nach Temperatur, Feuchtigkeit und anderen Faktoren frei. Wer regelmäßig Kompost ausbringt deckt damit den Stickstoffbedarf von Kulturpflanzen mit geringem Nährstoffverbrauch, wie beispielsweise Radieschen, Feldsalat, Knollenfenchel, Kopfsalat und Zwiebeln, völlig ab. Bei diesen Pflanzen muss gar nicht zusätzlich gedüngt werden. Bei Pflanzen mit höherem Stickstoffbedarf wie Kohl, Zucchini u. a. muss, bei Kompostausbringung im Frühjahr, im weiteren Wachstumsverlauf entsprechend weniger Stickstoff gegeben werden.

Kompost wird am besten im Frühjahr ausgebracht. Dabei sollten nicht mehr als 5 bis 10 Liter je Quadratmeter, also eine Schichtdicke von 0,5 bis 1,0 cm, verwendet werden. Obstgehölzen sind für eine Kompostgabe besonders dankbar. Der reife Kompost wird durchgesiebt und dünn ausgebracht.

Der im Herbst aufgesetzte Kompost wird jetzt umgeschichtet, um ihn zu belüften. Bei Luftarmut fängt er an zu faulen. Deshalb also neu mischen und aufschichten. Bei Bedarf Gesteinsmehl und Rottebeschleuniger einarbeiten.

Pflege und Pflanzenschutz:

Frühbeet und Gewächshaus vor Spätfrösten schützen. Freilandpflanzungen mit Pflanzenschutzhauben oder perforierter Folie schützen. Spargel - Reste der vorjährigen Triebe entfernen, Spargeldämme aufsetzen.

Pflanzung:
unter Glas und Folie:
 
  • Artischockenstecklinge topfen

  • Blumenkohl

  • Kohlrabi

  • Kopfsalat

    Freiland:
     
  • Blumenkohl

  • Kohlrabi

  • Kopfsalat

  • Meerrettich

  • Rotkohl - Frühsorten

  • Schnittlauch, alte Pflanzen teilen

  • Spargel

  • Weißkohl - Frühsorten

  • Wirsingkohl - Frühsorten

  • Steckzwiebeln legen

  • Aussaat:
    unter Glas und Folie:
    Aussaat:
    Freiland:
  • Bleichsellerie
  • Blumenkohl - Sommersorten
  • Brokkoli
  • Cardy
  • Eierfrucht für Freilandanbau
  • Knollensellerie 
  • Kohlrabi
  • Kopfsalat
  • Melonen für Gewächshausanbau 
  • Neuseeländer Spinat 
  • Paprika 
  • Pastinaken
  • Porree
  • Schnittlauch
  • Tomaten
  • Erbsen
  • Feldsalat
  • Möhren - Frühsorten
  • Petersilie
  • Puffbohnen
  • Radies und Rettich
  • Schwarzwurzeln
  • Spinat
  • Zwiebeln
  •  Zur Startseite

    Zur Startseite