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Gartenteichbau Vorbereitung 4
So baue ich meinen Gartenteich
Verlegen der Teichfolie

Je wärmer es ist, um so geschmeidiger wird die Teichfolie. Sie paßt sich dann der Form des Teiches besser an und bildet weniger Falten. Verlegen Sie die Teichfolie also möglichst an einem warmen Tag. Am einfachsten geht dies mit einigen Helfern. Fassen Sie die Folie an den Rändern an und tragen sie über den Teich. Senken Sie die Folie von oben ab. 

Dann glätten Sie die Falten so gut wie möglich. Es versteht sich von selbst, daß dabei kein scharfkantiges Schuhwerk getragen werden darf. Tragen Sie bei allen Arbeiten, bei denen Sie die Folie betreten müssen, möglichst Schuhe mit abgerundeten Gummisohlen.

Ratschläge:

1. Die Haltbarkeit der Folie wird durch vollständiges Bedecken mit Bodengrund und Anbringen von Böschungsmatten wesentlich verlängert. Diese grob strukturierten Matten wirken als Lichtschutz und bieten den wachsenden Pflanzen außerdem guten Halt.

2. Vermeiden Sie Zugbelastungen der Teichfolie. Diese Spannungen führen auf die Dauer unweigerlich zu Rissen und damit zu erheblichen Reparaturarbeiten.

Der Bodengrund

Jetzt bringen Sie den Bodengrund in den Teich. In der Tiefwasserzone benötigen Sie nur eine etwa 1 cm dicke Schicht Kies, da im Laufe der Jahre von allein genug herabrieselt. Die anderen Pflanzterrassen sollten ca. 5 - 8 cm hoch von Kies bedeckt sein. Steilere Böschungen werden mit fest gestapelten größeren Kieselsteinen bedeckt. Die oberste Pflanzterrasse wird vorläufig nicht gefüllt. 

Als Bodengrund eignen sich besonders Kies und Kieselsteine, jedoch niemals Gartenerde oder Mutterboden.


 

Was Sie beim Bau eines Koiteiches beachten sollten

Die bisher gemachten Angaben treffen im Wesentlichen auch für Koiteiche zu, wenn einige Ergänzungen beachtet werden.

Aufgrund ihrer Größe (Kois können mehr als einen Meter lang werden!) benötigen die Kois viel Platz. Als Faustregel gilt: Ein Koi von ca. 50 cm Länge benötigt einen Kubikmeter (1000 Liter) Wasser. Fertigteiche scheiden daher bis auf wenige Ausnahmen für die Koipflege von vornherein aus. Generell gilt: Je größer, desto besser. Ein großer Teich macht im Hinblick auf die Wasserpflege weniger Arbeit als ein kleiner!

Koiteiche werden fast immer mit steilwandigen Böschungen angelegt. In flachen Sumpfzonen können sich die Fische im Pflanzendickicht verfangen und sind dann mitunter nicht mehr in der Lage, sich selbst zu befreien. Häufig werden Koiteiche ringsum von einer ca. 25 cm hohen, senkrechten Böschung eingefaßt. Auf diese Weise werden Katzen daran gehindert, die Zierfische zu verletzen oder aus dem Teich zu "angeln".

Der Koiteich sollte im Durchschnitt etwa 0,5 bis 1 Meter tief sein. Zur Überwinterung werden Tiefwasserzonen mit mindestens 1,5 Meter, besser 2 Meter, benötigt. 

Viele engagierte Koiliebhaber sind inzwischen dazu übergegangen, den Teich mit speziellen Teichheizungen auch im Winter auf eine Wassertemperatur von 20 °C zu beheizen. Die Maßnahmen zur Überwinterung entfallen dadurch; die Fische bleiben das ganze Jahr über aktiv und müssen natürlich gefüttert werden. Schäden für die Zierfische sind nicht zu befürchten, weil Kois die Winterruhe nicht unbedingt benötigen.

Als Alternative bieten sich beispielsweise Überdachungen (nicht luftdicht!) nach Art eines Gewächshauses an, mit denen der Teich im Winter abgedeckt werden kann. In diesem Fall steigt die Wassertemperatur allerdings nicht so hoch, daß die Fische im Winter aktiv bleiben.

 

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